verbindung & präsenz
den körper zurückgewinnen
„Ein Trauma ist…
…eine psychische Wunde, die uns auf seelischer Ebene hart macht
und in der Folge unsere Fähigkeit, zu wachsen und uns zu entwickeln, beeinträchtigt“.
„Trauma ist nicht das, was mit dir passiert, sondern das, was in dir passiert.„
Dr. Gabor Maté
Renomierter Arzt und Trauma-Spezilist, Sucht-, Stress- und kindliche Entwicklungsforschung
„…Eine Gemeinsamkeit aller Traumata…
…ist die Entfremdung vom Körper
und die Unterbrechung der Verbindung zu ihm,
einhergehend mit einer Verringerung der Fähigkeit, im Hier und Jetzt präsent zu sein.“
Dr. Peter A. Levine
Biophysiker und Psychologe, Entwickler der Somatic Experiencing Methode
„Der vielleicht schwierigste Aspekt eines traumatischen Erlebnisses…
…ist der Umgang mit den Triggern im eigenen Inneren.
Das Trauma liegt in der Vergangenheit, doch der Körper reagiert weiter,
als befände er sich immer noch in akuter Gefahr.“
Prof. Dr. med. Bessel A. van der Kolk
Gründer und Präsident der Trauma Research Foundation in Brookline, MA., USA
Unser autonomes Nervensystem…
prüft die Umgebung laufend auf Gefahr hin und trifft blitzschnell
(befor der Verstand darüber reational nachdenken kann) die Entscheidung,
ob eine Situation als sicher (soziale Verbundenheit), gefährlich (Kampf oder Flucht) oder
lebensbedrohlich (Erstarrung oder Kollaps) einzuschätzen ist.
Dabei werden bisherige Vorerfahrungen berücksichtigt.
Traumatische Erfahrungen brennen sich in unser Gehirn ein und beeinflussen die Einschätzung,
indem auch harmlose Situationen oft als gefährlich eingestuft werden.
Das ruft die enstpechenden Reaktinen im physischen Körper aus,
vorbereitend auf Kampf, Flucht oder Erstarrung – ohne eine objetkive Gefahr.
Dieser Stress im Körper führt zur ununterbrochene Unruhe und kann langfristig zur Erschöpfung,
chronischen Schmerzen und Erkrankungen führen.
Zusätzlich kann die verzerrte Wahrnehmung unsere soziale Interaktion negativ belasten.
Mehr dazu: Neurozeption von
Dr. Stephen W. Porges
Professor für Psychiatrie, Neurowisenschaftler, Entwickler der Polyvagal-Theorie
Der traumasensibler Ansatz in meiner Arbeit…
…bedeutet eine sorgsame Körperarbeit, die genau hier ansetzt:
die sichere Umgebung, die mitfühlende Aufmerksamkeit,
klarer Struktur und gleichzeitig die Wahlmöglichkeit
bilden den Rahmen für die Begleitung mit:
> Achtsamkeitsübungen,
> sanften Bewegungen,
> viel Raum für Nachspüren,
> Atembeobachtung,
> Körpermediation und
> Klang.
Diese ermöglichen schrittweise die (Neu-)Verbindung zum Körper und
eine verständnisvolle Haltung soeir Mitgefühl zu sich selbst.
Sie stärken die Fähigkeit, den gegenwärtigen Augenblick zu erleben
und die Präsenz zu halten. Das Ziel ist Mini Momente der Ruhe im Körper
zu erfahren, die mit der Zeit nach und nach ausgedehnt werden.
Das kann große Erleichterung im Alltagserleben bringen.
Es ist eine wichtige Ergänzung zu einer klassischen Trauma-Therapie.
Im Körper sich zu Hause zu fühlen,
ist das stabile Fundament für Lebensbejahung, Gesundheit und Freude.
„Lebendigsein ist eine körperliche Erfahrung.“
Jochim Pfahl, Angela Dunemann
Mitgründer TSY-Traumasensibles Yoga
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Hier wird darauf hingewiesen, dass Diagnostik (Krankheitserkennung) und Therapie (Krankheitsbehandlung) ausschließlich Ärzten und Heilpraktikern vorbehalten ist. Die Begleitung mit „Yoga traumasensiblen“ Ansatz zielt u.a. auf Ursachenerkennung und nachhaltige Gesundheitsförderung und Prävention ab.
yoga-traumasensibel
Yoga verbindet mich mit mir selbst nur,
wenn das Üben mühelos ist,
wenn mein System nicht in Überforderung geht,
wenn ich mich nicht bewerte,
wenn ich die Kleinschrittigkeit in meinem Entwickeln annehme.
Ein Grundbaustein in meiner Arbeit ist Yoga der Energie „ein umfassender und vollständiger Übungsweg des Hatha-Yoga“ mit einem individuellen Ansatz für den Übenden (Purna-Yogaschule).
Es ist eine langsame Übungsweise, mit fließenden Bewegungsabfolgen und statischen Haltungen sowie viel Raum für Nachspüren.
Auf dieses Fundament baut sich Yoga-Traumasensibel auf (TSY-Traumasensibles Yoga).
Die sanften und nährenden Bewegungen dienen dazu, unser Nervensystem zu regulieren sowie unsere Spürfähigkeit im Körper zu erlernen und zu festigen. Wir lernen im sicheren Rahmen, mit dem Körper in Verbindung zu kommen – im individuellen Tempo, mit Würdigung der Kleinschrittigkeit. Wir lernen unseren Körper und seine Signale kennen und navigieren uns so durch das Üben, dass wir Sicherheit und ein gutes Gefühl in der Bewegung erleben können. Dieser Weg führt uns zu der Erfahrung, im eigenen Körper ruhen und Frieden empfinden zu können.
Der traumasensible Ansatz fließt in meine Kursstunden für Frauen ein. Hier steht die größtmögliche individuelle Anpassung der Übung im Mittelpunkt. Das schult uns, unsere Bedürfnisse (an) zu erkennen, für uns selbst zu sorgen und lässt uns Selbstwirksamkeit erleben.
Die Kontrollfrage nach jeder Übung ist:
„Führt mich die Erfahrung näher zu mir selbst
oder weiter weg von mir?“
Die Konsequenz ist, eine Entscheidung für mich selbst zu treffen und meine Übung anzupassen.
Die Einzelbegleitung unterstützt darin, unsere eigenen Körpersingale zu verstehen und zu achten, die Spürfähigkeit zu erlenen, Verbindung durch die Körpermeditation zu üben und mit dem Körper sowie mit dem Atem wieder Frieden zu erleben.
Wir lernen Techniken, mit denen Hilfe wir uns in Triggersituationen eigenständig in die Stabilität zurückbringen können.
Wir üben in sicherer Umgebung und empatischer Begleitung, mit Traumainformationen im Körper in Kontakt zu kommen während wir in der Präsenz bleiben so, dass eine Selbstregulation des autonomen Nervensystems beginnen kann. Wir lernen und erfahren einen konstruktiven Umgang mit der Traumainformation in unserem Körper.
Das traumasensbile Üben in dieser Form kann die Selbstheilungskräfte unseres Körpers aktivieren. Die Auswirkung innerer Verletzungen und Schmerzen auf unseren Alltag können sich abschwächen.
Dadurch entsteht mehr Leichtigkeit, Freude und Erfüllung in unserem Leben.
„Der Kern des Yoga bin ich Selbst.“
Joachim Pfahl, TSY -Traumasensibles Yoga
klang
Klingen, Singen, Tönen, Summen, Lauschen… verbinden uns und bringen uns ins Jetzt.
Kennst du es? Du hörst eine feine, langsame Melodie, du fühlst dich berührt, ein wohliges Gefühl breitet sich in dir aus, vielleicht fließen deine Tränen….
Der harmonische Klang wirkt beruhigend auf unser System, er durchwebt unsere Gefühlswelten und berührt unsere Seele.
Das Lauschen sowie die Vibration der eigenen Stimmbänder aktivieren den vorderen Vagusnerv und regulieren damit unser autonomes Nervensystem. Wir fühlend uns sicher und wohl.
Ich lasse die Yogastunden mit der eigenen Stimme oder mit Entspannungsintrumenten ausklingen, intuitiv und aus dem jetzigen Moment heraus.
Ich lade ebenso zum Tönen und Summen ein – als Rückkehr zu einer Art der Selbstregulation, die in uns allen innewohnt.
klangbegleitung
„heilsame stimme“
Es ist eine besondere und individuelle Art der Begleitung mit Methoden aus der Klangheilungsausbildung von Dinah Arosa Marker, wenn du dich gezielt und intensiv mit einem Körperteil, einem Lebensthema oder -frage beschäftigen willst.
Es beinhaltet gezielte Methoden der Stressreduktion (z.B. Lunare Töne), Blockadenlösen im Energiefluss der Wirbelsäule, emotionale und körperliche Heilung, Erkennen und Besänftigen unliebsamer Muster, Harmonie der vier grundlegenden Beziehungsaspekte unseres Lebens.
Die in der Ausbildung erlernten Klangheilungsmethoden stellen keinen Ersatz für medizinische oder psychiatrische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar. Sie können eine sinnvolle Ergänzung zur Förderung des körperlichen, seelischen und geistigen Gleichgewichts und Wohlbefindens sein.



